Samstag, 16. Februar 2013

Noch eine Woche - Ein Kracher jagt den Nächsten - WET, Covered Call, Wild Rose, VEGA

Das Jahr ist noch keine zwei Monate alt, da startet es auch schon musikalisch ordentlich durch. Gerade erst erschien der neueste Streich von Last Autumn's Dream, da ebbt der Schwung an potentiellen Kracheralben auch nicht ab.

Ab nächstem Wochenende erscheinen mit WET - Rise Up, Wild Rose - Dangerous, Covered Call - Impact und mit kleiner Verspätung am 11. März der neueste Streich von VEGA namens What the hell vier Alben, die ich weit oben auf der Liste der Hitalben 2013 sehe.

Um die Wartezeit ein wenig zu überbrücken, hier einige Sampler und Kostproben. Viel Spaß!









Wird ein teures Jahr, wenn das so weiter geht. Aber solange es so gut klingt, soll es Rockfans nicht kümmern.

Dienstag, 22. Januar 2013

Killersong #31: Last Autumn`s Dream - 2nd look

Last Autumn`s Dream gründeten sich 2002 durch den schwedischen Keyboarder und Sänger Mikael Erlandsson und den in Berlin geborenen Gitarristen Andy Malecek. Die Bänd hat sich dem härteren Rock der Marke Treat, Europe oder Talisman verschrieben und blickt auf mittlerweile zehn veröffentlichte Alben zurück. Vor Kurzem erschien das besagte zehnte Ten Tangerine Tales.

Auf dem befinden sich zahlreiche Granatensongs, die hörenswert sind. Aber dieses Nümmerchen 2nd look ist schon auf den ersten Blick der musikalische Uppercut, der Fans kerniger melodiöser Rockmusik zum frenetischen Mitgrölen animiert.

Unbedingt anhören und danach das Album kaufen! 2nd look ist jetzt schon Anwärter auf den Song des Jahres 2013.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Samples zu W.E.T. - Rise Up

Die zweite Scheibe des Projekts W.E.T. von Jeff Scott Soto, Erik Martensson und Robert Säll, wird in wenigen Wochen das Licht der Welt erblicken. Nach der ersten Single Learn to live again ist nun auch der nächste Schnipsel zur zweiten Single Love heals veröffentlicht worden.

So, wie es den Anschein macht erwartet uns auch mit dem zweiten Silberling ein furioses Album. Aber warten wir es - wie gesagt - lieber mal ab. Am 22. Februar ist es soweit.



Donnerstag, 10. Januar 2013

Nachtrag: Street survivor und If it doesn't kill me

Nur ein kurzer Nachtrag:

Die Songs Street survivor und If it doesn't kill me möchte ich an dieser Stelle nochmal ans Herz legen, die es zuvor aufgrund mangelnder Quellen nicht in den Adventkalender geschafft haben.

Viel Spaß mit zwei Granatensongs!



Montag, 24. Dezember 2012

Rockventskalender Tür Nr. 24: Das Finale

Da ist es also, das letzte Türchen des Kalenders. Anstatt nur einen einzigen Song zu erwähnen, wird es auch in diesem Jahr etwas umfangreicher, persönlicher und tiefgründiger (letztes muss jeder selbst entscheiden).

2012 war für mich aus musikalischer Sicht was Neuveröffentlichungen anbelangt, eher durchmischt. Das konnte man auch an den einzelnen  Türchen des Rockventskalenders erkennen -viele ReReleases oder Klassiker waren in den Türchen versteckt.

Selbstverständlich hatten wir mit Magnum, Michael Thompson Band, Jimi Jamison und Asia auch gute bzw. grandiose Silberlinge dabei, aber viele Erwartungen wurden doch enttäuscht; man denke hier an Tyketto, Heat (aus meiner Sicht) oder Wig Wam.

Neue Hofnfnungsträger stehen jedoch schon bereit: Das neue Album von W.E.T. sieht sich sehr hohen Erwartungen konfrontiert, Steve Augeri (Ex-Journey) meldet sich mit eigener Band zurück und auch FM und Shining Line wollen mit neuen Alben punkten. Gespannt darf man sein, skeptisch bin ich angesichts des vorliegenden Jahres jedoch ebenfalls.

Das 24. Türchen also zu bestücken erweist sich ein wenig als Balanceakt, denn einerseits möchte man auf neue Künstler und Geheimtipps hinweisen, die man eventuell verpasst hat, andererseits poste ich ungern Songs, von denen ich nicht überzeugt bin. Oder die technische Seite macht einem einen Strich durch die Rechnung, weil die Songs aufgrund der GEMA nicht mehr auf den gängigen Videoportalen anzuhören sind.

Der Song von Pride of lions If it doesn't kill me hätte beispielsweise unbedingt in diesen Kalender gehört, wie auch Jimi Jamisons Everybody's got a broken heart (wobei Never too late insgesamt hätte in den Türchen versteckt werden können).

Also habe ich mich dafür entscheiden, aus rein individueller Sicht kategorial Songs in dieses Türchen zu stecken, die mich auf unterschiedliche Weise begeisterten - die Aktualität ist daher nur aus eigener Perspektive gegeben, weil ich diese Titel entweder durchgängig gehört habe, zu ihnen zurück gekehrt bin oder womöglich erst jetzt entdeckt habe. Vielleicht sind dort ja auch Juwelen dabei, die für den Leser neu und interessant sind, egal aus welchem Jahr sie stammen. Vorhang auf also für das letzte und das größte aller Türchen 2012. Viel Spaß.

Der Killer: Jimi Jamison - Everybody's got a broken heart & Street Survivor
Jimi Jamisons Never too late ist ohne wenn und aber das Album 2012 für mich. Die Dichte an hochkarätiger Songs ist beeindruckend - Survivor-Fans wie ich kommen hier voll auf ihre Kosten. Nach wie vor läuft die Platte bei mir in Dauerrotation. Daher stammen auch beide Killersongs von Never too late. Leider sind die Songs öffentlich nicht zur Verfügung zu stellen. Daher gibt es hier die Alternative - an die beiden Platzhirsche kommt die Alternative trotzdem nicht heran.

Der Killer (die Alternative): Serpentine - Cry
Serpentine haben mit Living & Dying in High Definition ein sagenhaftes Album 2011 veröffentlicht, das nach wie vor nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und in keiner Sammlung fehlen sollte. Gestern hat die Band zwei Songs ihres Debütalbums als Akustik-Version veröffentlicht. Der neue Sänger macht da seine Sache sehr gut, so dass man frohen Mutes in Richtung Zukunft der Band schauen darf.


Der Reisende: King of hearts - Remember when
Das Debut 1989 der Band King of hearts war einer der besten Käufe überhaupt. Bei jeder Zug- und Autofahrt darf diese Scheibe nicht fehlen. Tolle Songs, grandiose Arrangements, nie langweilig oder aufdringlich. Einfach ein perfektes Album - für Reisen erst recht.


Der Bekehrende: Asia - Wherever you are
Dieses Jahr wurde ich zum Fan der Band Asia, wie ich schon zu genüge erwähnt habe. XXX gefiel mir ohnehin recht schnell, aber zum wahren Fan der Band, der in einer Sammelbestellung mehrere Alben gleichzeitig eintüten musste, wurde ich durch den Song Wherever you are, erschienen auf dem Album Aura mit John Payne am Mikro. Der Klang dieses Titels und des Albums selbst ist unbeschreiblich - Eskapismus in Reinform. Toll!


Der Melancholische: Street Talk - Need someone
Street Talk gehen immer, ob am Strand, im Schnee, an der Nordsee oder bei Nachtspaziergängen. Göran Edmans Stimme und der Sound der Band haben etwas Besonderes - für melancholische verträumte Stunden gibt es (neben Crossfade) nichts Besseres. Ideal für die Weihnachtszeit oder sonstige Phasen des Tages, an denen man einfach mal zur Ruhe kommen möchte. Ein Leben ohne Street Talk - für mich undenkbar!


Best AOR Voice EVARR: Mark Free - Never be next time
Mark bzw. Marcie Free hat für mich die beste Stimme im Genre überhaupt. Egal, wie durchschnittlich ein Song an sich wäre - wenn Free ans Mikro darf wird es unter Garantie ein Kracher. Die Reichweite der Stimme ist enorm, der Klang ein Genuss und jedes Album ein absolutes Muss für AOR Fans, seien es nun die Werke von Unruly Child, die Überscheibe Loud & Clear von Signal oder seine Soloalben. Bei Marcie Free bekommt man die bestklingendsten Songs des Genres geboten.


Rockhymnen-Award: Seventh Key - The sun will rise
Zu guter Letzt eine Erinnerung an das 2004 erschienene Album The raging fire von Seventh Key, welches die besten Rockhymnen zu bieten hat, die das Genre hergibt. Wer auf schrammende Gitarren (Mike Slamer!), wuchtige Schlagzeuge und hymnenschwangere Rockmusik steht, die gerne komplexer arrangiert sein darf, ist bei Seventh Key goldrichtig. Wird Zeit, dass die Band mal wieder etwas Neues veröffentlicht.


Viele alte Stücke also, zu denen ich dieses Jahr zurück gekehrt bin. Für 2013 bleibt zu wünschen, dass die Neuveröffentlichungen frischer und überraschender daherkommen als viele 2012 Alben.

Allen Lesern und Rockfans wünsche ich ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Über Feedback, Musiktipps und Diskussionsanregungen freue ich mich natürlich immer. Ansonsten werden sicherlich auch im neuen Jahr die Luftgitarren schrammeln und Hemden zerrissen.

Alles Gute und bis demnächst.
Beckikaze

Sonntag, 23. Dezember 2012

Rockventskalender Tür Nr. 23: Sunstorm - Never give up

Joe Lynn Turner war auch schon mit seinem zweiten Album seines Projekts Sunstorm im letzten Adventskalender vertreten.

Als die ersten Samples zum neuen Emotional fire veröffentlicht wurden, stieg meine Skepsis recht stark an. Als darüber hinaus bekannt wurde, dass sich Joe Lynn Turner seinen Schwerpunkt auf Songs legen wird, die er als Gastmusiker für viele andere Künstler schon eingespielt hatte, nur, dass sie eben jetzt im neuen Produktionsgewand von Dennis Ward erklingen, ließ mein Interesse spürbar nach.

Und so kam es für mich, wie es kommen musste. Emotional fire ist als gesamtes Album für mich klar schwächer als seine Vorgänger - für mich fehlen einfach die krachenden Überraschungen wie The spirit inside, I found love oder Strength over time, die richtig mitreißen. Trotzdem hatten auch die Vorgänger trotz guter einzelner Songs auch schon das Problem, dass sie etwas zusammengewürfelt wirkten. Die stellenweise sehr guten Songs ließen diese Erscheinung doch leicht in den Hintergrund treten.

Emotional fire ist selbstverständlich weit davon entfernt ein schlechtes Album zu sein - gerade der Opener Never give up gibt ziemlich Gas und schürt die Vorfreude auf ein tolles Album, das meinen Erwartungen jedoch nicht standhalten konnte.

Hoffen wir mal, dass der nächste Langspieler des Projekts von JLT wieder in Richtung House of dreams geht - Potential hat das Projekt zu Genüge.

Hilfreich wären da neu komponierte Songs, die den geneigten AOR-MelodicRock-Fan mal wieder überraschen.

Aber da Geschmäcker verschieden sind gibt es sicher auch genug Leute, denen Emotional fire außerordentlich gut gefällt. Never give up ist auf jeden Fall ein guter Stampfer, der es sich in Türchen Nr. 23 gemütlich machen darf.


Samstag, 22. Dezember 2012

Rockventskalender Tür Nr. 22: Shooting Star - Believe in me

Shooting Star gründete sich in den späten 70er Jahren und ist eine AOR-Band aus Kansas. Die eigenständige Karriere der Band startete 1980 mit ihrem Debütalbum Shooting Star, das sich 14 Wochen in den Billboard Charts aufhielt. Nachdem sie 1985 das Kultalbum Silent Scream (Album Nr. 5) veröffentlichten, zogen sie sich 1987 zurück.

Für Fans begann eine harte Zeit, da sie nicht nur auf Live-Auftritte ihrer Band verzichten mussten - zudem wurde es immens schwierig, an Alben der Band heran zu kommen.

Erst 1991 meldeten sich die Jungs mit It`s not over zurück, das die Band Zusammenarbeit mit dem neuen Label Enigma Records auf eigene Faust veröffentlichten musste, da das Label im Zuge der Produktion pleite ging. Nach 10.000 verkaufen Kopien von It`s not over schlossen die Jungs aus Kansas einen Vertrag mit dem Label JRS Records ab. Doch aus diese Zusammenarbeit war recht schnell vorüber, da das Label wenige Promotionarbeit leistete und nur ein Rechtsstreit schlichtend wirken konnte.

Nach diesen Label-Katastrophen schien es um das Schicksal der Band nahezu besiegelt. Bandmitglieder wechselten, verließen die Band oder sahen sich schweren Krankheiten konfrontiert.

Doch tot ist die Band nach wie vor nicht - sie hat nur längst nicht mehr den Status inne, dem ihr damals zuteil wurde. 2013 wird die Band beispielsweise auf dem Firefest zu sehen sein.

Shooting Star hat mit Silent Scream und auch It`s not over mindestens zwei Studioalben veröffentlicht, die sich AOR-Fans der etwas kräftigeren Marke unbedingt mal anschauen sollte.

Das großartige Believe in me macht unglaublich Spaß - toller Refrain samt Choreinsatz - so muss AOR klingen. Hoffen wir, dass man von der Band bald mal wieder etwas hört!

Viel Spaß mit Believe in me.