Der Blog über Perlen, Evergreens, Vergessenes und Erwähnenswertes rund um AOR, MelodicRock oder eben schlichtweg zeitlos gute (Rock-)Musik.
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Es füllt mein junges Herz doch mit Wehmut und nostlagischer Trauer, dass der größte Rockstar unserer Zeit, Meat Loaf, einerseits ein für ihn so untypisches Rockalbum (Teddy Bear) veröffentlicht (was ich doch verzeihen kann -wenn er es gut findet und dahinter steht), und andererseits darüber hinaus seine eigentliche Live-Performance (ja, Fanboys, steinigt mich) doch leider immer schwächer wird.
Klar, die Shows sind toll, bombastisch, atemberaubend und der Sound von einem anderen Stern und die Band als solche die wohl beste Live-Band, die man sich vorstellen kann. Aber: Meat Loaf selbst muss seinem exzessiven Lebenstil und seinem Alter stimmlich doch leider großen Tribut zollen. Es hat sich nicht geändert, dass er persönlich alles in die Wagschaale wirft, was er körperlich zu bieten hat und das macht die Live-Shows immer noch zu einem Erlebnis. Ich habe es bisher noch nirgends in dieser Intensität gesehen, dass Songs eben nicht nur gesungen, sondern gelebt werden in einer Art und Weise, dass man nur erfurchtsvoll den Hut ziehen kann.
Und trotzdem: Blickt man hinter den Bombast, hinter Meats intensiven selbstaufopferungsvollen Kampf gegen sich selbst und gegen die Zeit, so muss man auch als beinharter Fan erkennen, dass seine (Live-)Sangeskunst als solche doch sehr gelitten hat. Spaß macht es natürlich trotzdem, weil es eben nicht nur der Gesang ist, sondern all das, was ihn einzigartig macht. Er lebt (und liebt) seine Songs bis zur Selbstaufgabe und macht seine Performance zu einem Schauspiel sondergleichen.
Und wenn beides zusammen kommt - Stimme und Performance - dann trifft es den Zuschauer mit einer Wucht, vor der sich auch Skeptiker wohl kaum bis gar nicht schützen können. Und so ist diese Performance von "Objects" aus dem Jahre 1993 ein bewegendes Beispiel dafür, dass der Fleischklops eben jenes Original ist, dass man hassen oder lieben kann. Aber auch die größten Kritiker dürften nicht verkennen, dass er Etwas hat, dass Andere höchstens in schwacher Ausprägung haben: PASSION! Jim Steinman sagte selbst über Meat Loaf, dass er ihn als eine Mischung aus Elvis und Pavarotti beschreiben würde. Vorhang auf!
Zum Vergleich die Performance aus dem Jahre 2007: Stimmlich schwächer, ja - bewegend? Aber Hallo! Leider, leider schafft er es kaum noch, an diese Performances (stimmlich) anzuknüpfen. Dennoch verneige ich mich vor dem größten Rockstar aller Zeiten. Mögen die Kritiker für ewig schweigen!
EDIT: Hier einmal der Beginn des eigentlichen Songs in wesentlich besserer Qualität:
Heute steht ein extrem wuchtiger Song des MAGNUM-Frontmanns auf dem Programm, den er im Alleingang auf das Publikum losgelassen hat. Die Scheibe trägt den Titel "When Empires Burn" und erschien 2003 bei Frontiers Records.
Explosive Refrains sind schon was Feines. WOHOOOO....
Das Label Rock Candy legt nun in regelmäßigen Abständen die alten Survivor-Alben wieder auf. Jetzt steht Too Hot To Sleep endlich vor seinem längst überfälligen ReRelease.
Das Meisterwerk und letzte Album von Survivor vor Reach ist das härteste Album der Chicagoer Band. Endlich, endlich ist dieses Spätwerk wieder zu bezahlbaren Preisen zu bekommen.
Songs wie Desperate dreams und Didn´t know it was love zählen ohne wenn und aber zu Survivor´s besten Stücken. Kaufen!
Zeitgleich wird auch When Seconds Count neu veröffentlicht. Das Album war jedoch vorher schon bequeum zu bekommen. Dennoch ist auch das voller Hits und jeden Cent nach wie vor wert.
Die britische Band MAGNUM wurde schon mit ihrem Werk "On a storyteller´s night" in der Lichtblick-Reihe vorgestellt.
Mit The Visitation melden sich die Jungs um Tony Clarkin und Bob Catley wieder zurück und ihre erste Singleauskopplung "Wild Angels" beweist erneut, dass es die Mannen nach wie vor verstehen, qualitativ hochwertige Songs zu schaffen.
Nach dem etwas schwächeren (aber immer noch nicht üblen) In the valley of moonking zeigt der Trend wieder deutlich nach oben. Ein reifes Album und ein toller Song. Kaufen!
Der holländische Sänger und Songwriter Robby Valentine ist hierzuland nahezu unbekannt. Schlimmer noch, wurden einige CDs (u.a. eben auch United) nur in Japan veröffentlicht und kamen demzufolge in Europa gar nicht zur Entfaltung.
Dabei sind seine Songwriter-Qualitäten und sein angeschlagener Stil recht einzigartig mittlerweile. Möglicherweise liegt es an seiner etwas weichen Stimme, dass ihm nie der ganz große Durchbruch gelungen ist. Dennoch dürften Queen-Fans (v.a. von Bohemian Rapsody) bei seinen Werken auf ihre Kosten kommen.
Seine Musik ist unkonventionell, lebt von ihrer Dynamik und besticht durch kitschigen, pompösen Bombast - kurzum -sie macht Spaß. Und so auch Back on Track vom Album United aus dem Jahre 1996.