Im englischen Radio gibt es eine Kostprobe für das neue Album.
http://www.bbc.co.uk/iplayer/console/b00qxy51
Einfach mal auf 1:44 vorspulen.
Zwei Urteile wären möglich: Verrat an seinem Bombaststil oder eine Neuerfindung.
Urteilt selbst.
Mittwoch, 24. Februar 2010
Meat Loaf - Hang Cool Teddy Bear
Im April ist es soweit. Das neue Album von Rock-Urgestein Meat Loaf mit dem etwas merkwürdigen Namen HANG COOL TEDDY BEAR wird dann erscheinen. Ob es musikalisch das halten kann, was das tolle Artwork verspricht....wir werden sehen.
Dennoch ist das Anlass genug, um hier noch einmal auf die BEHIND THE MUSIC Episode zu dem aus meiner Sicht größten Rockstar hinzuweisen.
http://www.jasongoodman.tv/shows/behind-the-music/meatloaf/
Viel Vergnügen und großes Lob an Jason Goodman für seine grandiose Serie!
Dennoch ist das Anlass genug, um hier noch einmal auf die BEHIND THE MUSIC Episode zu dem aus meiner Sicht größten Rockstar hinzuweisen.
http://www.jasongoodman.tv/shows/behind-the-music/meatloaf/
Viel Vergnügen und großes Lob an Jason Goodman für seine grandiose Serie!
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Sonntag, 21. Februar 2010
Lichtblick #6: Magnum - On a storyteller´s night
Kennen Sie Magnum? Und damit meine ich nicht die Serie, mit welcher Tom Selleck großen Erfolg feierte. Die 1972 gegründete (Hard)Rockband aus England ist Kennern der Szene sehr bekannt, kam jedoch nie zu ganz großem Ruhm. Angesichts der gebotenen musikalischen Qualität und dem gemessen an anderen AOR-Bands anspruchsvollerem Songwriting durch Tony Clarkin bleibt mir das unverständlich.
1983 schien dabei für die Band ein vorzeitiges Ende anzustehen. Das schon vierte Album "The Eleventh Hour" verkaufte sich mäßig und ließ nicht ansatzweise erahnen, dass mit Album Nr. 5 neue Maßstäbe gesetzt werden sollten. Dann erschien "On A Storyteller`s Night" und obwohl man sich noch weiter von den ursprünglichen Hardrock-Wurzeln entfernte, muss man dieses Album als einen der Glanzpunkte des Genres bezeichen, der trotz klarem 80er Sound in keiner Sammlung fehlen sollte.
How Far Jerusalem: Allein dieser Song markiert die Stilrichtung von MAGNUM. Komplex, sperrig mit tiefsinnigen Texten und nicht immer ganz genretreuen Twists. So ist dieser Opener 6:28 Minuten lang und zeugt von tiefsinnigem Anspruch. Partymusik hört sich freilich anders an. Bob Catleys Stimme ist dabei ein Erlebnis. Seine helle klare und dennoch kraftvolle Farbe ist ein klares Markenzeichen der Band.
Just Like an Arrow: Mit diesem Song geht es nun etwas konventioneller und fetziger zur Sache. Strophe und Refrain sind dabei so prägnant und fesselnd, dass man sie sicher als Neuhörer tagelang nicht aus dem Kof bekommt.
On A Storyteller´s night: Erneut treten MAGNUM den Beweis dafür an, warum man dieser Band doch recht schnell verfallen kann. Was balladesk und still beginnt, zieht nach kurzer Zeit zu einer tollen Rocknummer an um dann wieder melancholisch zu enden. Immer wieder wechseln sich stille und langsame mit progressiven Elementen ab. In Sachen Songwriting setzt Tony Clarkin immer wieder Maßstäbe und gerade diese Vielschichtigkeit macht das gleichnamige Album zu einem tollen Erlebnis.
Before First Light: Die Gitarren begeistern. Wenn man genau hinhört, entdeckt man auch in diesem Song immer wieder neue Elemente, die man vorher nicht bemerkt hat. Konzenrtieren Sie sich einmal nur auf die Gitarren und dann mal nur auf die Arbeit am Synthesizer. Grandios!
Les Mort Dansant: Dieser Antikriegssong ist in meinen Augen ein Jahrhundertwerk. Das ist ganz große Kunst und in Sachen Komposition von einer derartigen Intensität, dass man in regelmäßigen Abständen einem Gänsehautschauer unterliegt. Auch hier sollten Sie mal darauf achten, wie nach und nach weitere Instrumente einsetzen und in welcher perfekter Symbiose sie das Klangbild erzeugen. Wahnsinn! Einer der besten Song von MAGNUM und darüber hinaus ein klares Genrehighlight. Mit seinen abwechslungsreichen knapp 6 Minuten ein Song für die Ewigkeit...
Endless love: Dieser Song ist meiner Ansicht etwas schwächer. Wenngleich mir die Strophen sehr gut gefallen, flacht der Refrain doch sehr ab. Mir fehlt hier einfach etwas die melodische Vielfalt, die sonst geboten werden.
Two Hearts: Ein Ohrwurmkracher. Allein das Intro mittels Akustikgitarre ist grandios, lässt es doch in keinster Art und Weise erahnen, wie der Song weitergeht. Der Refrain lässt einen wochenlang nicht los...
Steal Your Heart: Gute Laune pur. Auch dieser Song stellt eindrucksvoll unter Beweis, mit welcher Elementvielfalt Magnum ihren ganz individuellen Stil kreieren.
All England Eyes: Dieser Song kann mich leider am wenigsten begeistern. Zu eintönig steht er klar hinter den anderen Meisterwerken dieses Albums.
The Last Dance: Das Album endet mit einer der schönsten und zugleich traurigsten Balladen, die ich kenne. Kein Kitsch, einfach intensiv und eine Melodie zum Niederknien. Der perfekte Ausklang eines einzigartigen Albums.
Fazit: Von Fans wird dieses Album als das Meisterwerk von Magnum gefeiert. On A Storyteller`s Night ist in jeder Hinsicht eine überragende Produktion. Das Songwriting Clarkins stellt die Speerspitze des Genres dar. Bob Catleys Stimme und die Instrumentalisierung gehen eine perfekte Symbiose ein und erzeugen und tolles, unverwechselbares und intensives Klangerlebnis. Dazu gesellen sich Texte, die man wirklich als kleine Geschichten beschreiben kann und die einem immer wieder Bilder in den Kopf zaubern oder nachdenklich stimmen. Gerade Les Morts Dansant bewegt in tiefer Art und Weise. Und auch wenn es nur 10 Titel sind, von denen zwei sogar ein wenig abfallen, ist der Rest dieses Albums von eben dieser herausragenden Qualität, das ich jedem wirklich rate, sich dieses Album in der 2005 veröffentlichten Neuauflage zuzulegen. Jeder, der gerne bewusst und nicht nur nebenher Musik hört, den erwarten auf On A Storyteller`s Night wahre Schätze, die berühren. Ein herausragendes Album und in jeglicher Hinsicht einzigartig...
1983 schien dabei für die Band ein vorzeitiges Ende anzustehen. Das schon vierte Album "The Eleventh Hour" verkaufte sich mäßig und ließ nicht ansatzweise erahnen, dass mit Album Nr. 5 neue Maßstäbe gesetzt werden sollten. Dann erschien "On A Storyteller`s Night" und obwohl man sich noch weiter von den ursprünglichen Hardrock-Wurzeln entfernte, muss man dieses Album als einen der Glanzpunkte des Genres bezeichen, der trotz klarem 80er Sound in keiner Sammlung fehlen sollte.
How Far Jerusalem: Allein dieser Song markiert die Stilrichtung von MAGNUM. Komplex, sperrig mit tiefsinnigen Texten und nicht immer ganz genretreuen Twists. So ist dieser Opener 6:28 Minuten lang und zeugt von tiefsinnigem Anspruch. Partymusik hört sich freilich anders an. Bob Catleys Stimme ist dabei ein Erlebnis. Seine helle klare und dennoch kraftvolle Farbe ist ein klares Markenzeichen der Band.
Just Like an Arrow: Mit diesem Song geht es nun etwas konventioneller und fetziger zur Sache. Strophe und Refrain sind dabei so prägnant und fesselnd, dass man sie sicher als Neuhörer tagelang nicht aus dem Kof bekommt.
On A Storyteller´s night: Erneut treten MAGNUM den Beweis dafür an, warum man dieser Band doch recht schnell verfallen kann. Was balladesk und still beginnt, zieht nach kurzer Zeit zu einer tollen Rocknummer an um dann wieder melancholisch zu enden. Immer wieder wechseln sich stille und langsame mit progressiven Elementen ab. In Sachen Songwriting setzt Tony Clarkin immer wieder Maßstäbe und gerade diese Vielschichtigkeit macht das gleichnamige Album zu einem tollen Erlebnis.
Before First Light: Die Gitarren begeistern. Wenn man genau hinhört, entdeckt man auch in diesem Song immer wieder neue Elemente, die man vorher nicht bemerkt hat. Konzenrtieren Sie sich einmal nur auf die Gitarren und dann mal nur auf die Arbeit am Synthesizer. Grandios!
Les Mort Dansant: Dieser Antikriegssong ist in meinen Augen ein Jahrhundertwerk. Das ist ganz große Kunst und in Sachen Komposition von einer derartigen Intensität, dass man in regelmäßigen Abständen einem Gänsehautschauer unterliegt. Auch hier sollten Sie mal darauf achten, wie nach und nach weitere Instrumente einsetzen und in welcher perfekter Symbiose sie das Klangbild erzeugen. Wahnsinn! Einer der besten Song von MAGNUM und darüber hinaus ein klares Genrehighlight. Mit seinen abwechslungsreichen knapp 6 Minuten ein Song für die Ewigkeit...
Endless love: Dieser Song ist meiner Ansicht etwas schwächer. Wenngleich mir die Strophen sehr gut gefallen, flacht der Refrain doch sehr ab. Mir fehlt hier einfach etwas die melodische Vielfalt, die sonst geboten werden.
Two Hearts: Ein Ohrwurmkracher. Allein das Intro mittels Akustikgitarre ist grandios, lässt es doch in keinster Art und Weise erahnen, wie der Song weitergeht. Der Refrain lässt einen wochenlang nicht los...
Steal Your Heart: Gute Laune pur. Auch dieser Song stellt eindrucksvoll unter Beweis, mit welcher Elementvielfalt Magnum ihren ganz individuellen Stil kreieren.
All England Eyes: Dieser Song kann mich leider am wenigsten begeistern. Zu eintönig steht er klar hinter den anderen Meisterwerken dieses Albums.
The Last Dance: Das Album endet mit einer der schönsten und zugleich traurigsten Balladen, die ich kenne. Kein Kitsch, einfach intensiv und eine Melodie zum Niederknien. Der perfekte Ausklang eines einzigartigen Albums.
Fazit: Von Fans wird dieses Album als das Meisterwerk von Magnum gefeiert. On A Storyteller`s Night ist in jeder Hinsicht eine überragende Produktion. Das Songwriting Clarkins stellt die Speerspitze des Genres dar. Bob Catleys Stimme und die Instrumentalisierung gehen eine perfekte Symbiose ein und erzeugen und tolles, unverwechselbares und intensives Klangerlebnis. Dazu gesellen sich Texte, die man wirklich als kleine Geschichten beschreiben kann und die einem immer wieder Bilder in den Kopf zaubern oder nachdenklich stimmen. Gerade Les Morts Dansant bewegt in tiefer Art und Weise. Und auch wenn es nur 10 Titel sind, von denen zwei sogar ein wenig abfallen, ist der Rest dieses Albums von eben dieser herausragenden Qualität, das ich jedem wirklich rate, sich dieses Album in der 2005 veröffentlichten Neuauflage zuzulegen. Jeder, der gerne bewusst und nicht nur nebenher Musik hört, den erwarten auf On A Storyteller`s Night wahre Schätze, die berühren. Ein herausragendes Album und in jeglicher Hinsicht einzigartig...
Dienstag, 16. Februar 2010
Killersongs #2: Danger Danger - Rock America
Solange ihr noch auf das nächste Review warten müsst, gibt es noch einen kleinen Nachschlag in Sachen Killersongs.
Erneut greife ich da auf Danger Danger zurück, die auf ihrem gleichnamigen Debut einen der energiegeladendsten und, ja, einfach geilsten Rocktracks präsentieren, den das Genre hervorgebracht hat.
Boxen aufreißen und genießen...
Danger Danger - Rock America
Sonntag, 14. Februar 2010
Lichtblick #5: Danger Danger - Revolve
Es es doch schön, wenn es alte Bands immer mal wieder unter Beweis stellen, dass sie es immer noch drauf haben, dass sie immer noch hochwertigen Melodicrock abliefern können und dabei den eigenen Stil nicht verraten. Danger Dangers Revolve aus dem letzten Jahr stellt eindeutig unter Beweis, dass man den Balanceakt zwischen nostalgischer Wehmut und aktuellem Sound problemlos meistern kann.
Danger Danger gründete sich 1987 und zählt (meines Erachtens - Debut ausgenommen) zu den leicht härteren Bands des Melodicrocksektors, wenngleich sie die Wurzel des Genres nie verlassen und neben dem kräftigen Sound stets tolle Melodien lieferten. Gerade Danger, Danger, Screw It, Return to the Great Gildersleeves und Cockroach gelten sicher als Glanzpunkte des Genres. Nach einigen rechtlichen Streitigkeiten mit Sony und Frontsängerwechseln, veröffentlicht die amerikanische Band schließlich 2009 ihr Album Revolve und das auch noch in Urbesetzung.
That`s What I`m talking about: So muss ein Opener sein. Die kräftigen Gitarren und die Produktion machen deutlich: Danger Danger sind wieder da. Der Refrain wird sich dabei über Wochen in die Gehörgänge einnisten. Gänsehaut pur bei 3:08. Ein toller Song!
Ghosts Of Love: Leider ist dieser Song etwas enttäuschend, denn da das Album so grandios anfängt, ist es etwas schade, dass man mit diesem Song einen etwas uninspirierten und dahinplätschernden Refrain liefert. Ein Totalausfall ist er dabei zwar nicht, aber gerade an dieser Stelle des Albums wäre ein weiterer Kracher gefragt gewesen.
Killin´ Love: Tolle Idee, den alten Vinylsound als Intro zu verwenden. Mittels solcher Stilmittel schaffen es Danger Danger auf diesem Album immer wieder wie angedeutet, Nostalgie mit Zukunftseuphorie zu verbinden. Auch, wenn das Tempo eher gemächlich ist, zieht das Album wieder an. Den Gipfel des Melodicrocks erreichen wir allerdings auch mit diesem Titel noch nicht...
Hearts On The Highway: ...denn erst jetzt ist es soweit. Dieser Song hätte direkt nach dem Opener kommen müssen. Toller Refrain. Die kraftvolle Produktion veredelt diesen Song mit Ohrwurmcharakter zusätzlich.
Fugitive: Die Akustikgitarre erinnert an den Überhit I still think about you. Hier zeigen D2, dass sie die Mischung zwischen Rockern und Balladen perfekt beherrschen. Der Song wirkt kein Stück fehlplaziert. Nicht schnulzig oder kitschig, einfach nur schön.
Keep On Keepin´ On: Genug mit Kerzenlicht. Dieser Midtemporocker macht einfach Spaß. Wieder gibt es einen Refrain, der mitgesungen werden will.
Rocket To Your Heart: Allein der Beginn verursacht Gänsehaut. Ok, zugegeben, die lyrics sind schwer an der Schmalzgrenze, aber wie so oft muss man Danger Danger nicht ganz ernst nehmen. Im Gegenteil: Mir zaubert allein der Anfang ein breites Grinsen aufs Gesicht. Erneut wird man mit einem kräftigen und powergeladenem Refrain verwöhnt. Schlechte Laune - Fehlanzeige.
FU$: Stadionrock allererster Güte. In den 80ern hätte man mit diesem Song ganze Arenen begeistert.
Beautiful Regret: Danger Danger legen stellenweise etwas härter zu, beherrschen aber auch hier den Wechsel hinzu melodiösen Zwischentönen. Dennoch handelt es sich hier nicht um den besten Song der Scheibe.
Never Give Up: Hier zieht man in Sachen Produktion nochmal alle Register. Keyboard, Gitarre und Syntheziser werden hier zu einem perfekten Zusammenspiel verbunden. Verträumt und, ja, einfach toll.
Dirty Mind: Diese Bassgitarre. Hier werden wir perfekt aus dem Album geschmissen. Viel besser kann man eine Platte sicher nicht abschließen. Ein letztes Mal müssen die Boxen zeigen, was sie leisten können.
Fazit: Fans dürften frohlocken, dass sie ihre Band einerseits in Uhrbesetzung wieder zu Gesicht bekommen. Andererseits dürfte sie noch mehr begeistern, dass Danger Danger ein tolles Album abliefern, das eine gute Mischung zwischen D2-typischen Stilelementen und neuen, nicht abgenutzt klingenden, Songs darstellt. Revolve heißt übersetzt drehen oder rotieren. Aus dieser Sicht eine sehr gelungene Namenwahl, denn das Album dürfte sicherlich bei alten Fans lange Zeit im Player rotieren. Andererseits werden auch neue Fans, die bisher von Danger Danger nichts gehört haben, mit dieser Scheibe glücklich werden. Dennoch sollte man wissen: Danger Danger sind eher was für den Fuß als fürs Herz. Desweitern steht revolve auch im übertragenden Sinne für sich erneuern und dieses darf man als Prämisse des Albums verstehen. Revolve zeigt eindrucksvoll, dass dieses Genre in keinster Weise angestaubt und altbacken ist, sondern, ganz im Gegenteil, eine Frische ausstrahlen kann, dass man so manchem Charttitel leicht das Fürchten lehren könnte. Ein wenig streifen D2 das harte 80er Korsett ab, aber sie verraten ihre Wurzeln nie. Fans von kompromisslosem AOR werden mit dem neuesten Werk der Jungs aus Queens einen großen Spaß haben. Das Feuer der Vorfreude auf die nächste Platte ist schon mal geschührt...
Danger Danger gründete sich 1987 und zählt (meines Erachtens - Debut ausgenommen) zu den leicht härteren Bands des Melodicrocksektors, wenngleich sie die Wurzel des Genres nie verlassen und neben dem kräftigen Sound stets tolle Melodien lieferten. Gerade Danger, Danger, Screw It, Return to the Great Gildersleeves und Cockroach gelten sicher als Glanzpunkte des Genres. Nach einigen rechtlichen Streitigkeiten mit Sony und Frontsängerwechseln, veröffentlicht die amerikanische Band schließlich 2009 ihr Album Revolve und das auch noch in Urbesetzung.
That`s What I`m talking about: So muss ein Opener sein. Die kräftigen Gitarren und die Produktion machen deutlich: Danger Danger sind wieder da. Der Refrain wird sich dabei über Wochen in die Gehörgänge einnisten. Gänsehaut pur bei 3:08. Ein toller Song!
Ghosts Of Love: Leider ist dieser Song etwas enttäuschend, denn da das Album so grandios anfängt, ist es etwas schade, dass man mit diesem Song einen etwas uninspirierten und dahinplätschernden Refrain liefert. Ein Totalausfall ist er dabei zwar nicht, aber gerade an dieser Stelle des Albums wäre ein weiterer Kracher gefragt gewesen.
Killin´ Love: Tolle Idee, den alten Vinylsound als Intro zu verwenden. Mittels solcher Stilmittel schaffen es Danger Danger auf diesem Album immer wieder wie angedeutet, Nostalgie mit Zukunftseuphorie zu verbinden. Auch, wenn das Tempo eher gemächlich ist, zieht das Album wieder an. Den Gipfel des Melodicrocks erreichen wir allerdings auch mit diesem Titel noch nicht...
Hearts On The Highway: ...denn erst jetzt ist es soweit. Dieser Song hätte direkt nach dem Opener kommen müssen. Toller Refrain. Die kraftvolle Produktion veredelt diesen Song mit Ohrwurmcharakter zusätzlich.
Fugitive: Die Akustikgitarre erinnert an den Überhit I still think about you. Hier zeigen D2, dass sie die Mischung zwischen Rockern und Balladen perfekt beherrschen. Der Song wirkt kein Stück fehlplaziert. Nicht schnulzig oder kitschig, einfach nur schön.
Keep On Keepin´ On: Genug mit Kerzenlicht. Dieser Midtemporocker macht einfach Spaß. Wieder gibt es einen Refrain, der mitgesungen werden will.
Rocket To Your Heart: Allein der Beginn verursacht Gänsehaut. Ok, zugegeben, die lyrics sind schwer an der Schmalzgrenze, aber wie so oft muss man Danger Danger nicht ganz ernst nehmen. Im Gegenteil: Mir zaubert allein der Anfang ein breites Grinsen aufs Gesicht. Erneut wird man mit einem kräftigen und powergeladenem Refrain verwöhnt. Schlechte Laune - Fehlanzeige.
FU$: Stadionrock allererster Güte. In den 80ern hätte man mit diesem Song ganze Arenen begeistert.
Beautiful Regret: Danger Danger legen stellenweise etwas härter zu, beherrschen aber auch hier den Wechsel hinzu melodiösen Zwischentönen. Dennoch handelt es sich hier nicht um den besten Song der Scheibe.
Never Give Up: Hier zieht man in Sachen Produktion nochmal alle Register. Keyboard, Gitarre und Syntheziser werden hier zu einem perfekten Zusammenspiel verbunden. Verträumt und, ja, einfach toll.
Dirty Mind: Diese Bassgitarre. Hier werden wir perfekt aus dem Album geschmissen. Viel besser kann man eine Platte sicher nicht abschließen. Ein letztes Mal müssen die Boxen zeigen, was sie leisten können.
Fazit: Fans dürften frohlocken, dass sie ihre Band einerseits in Uhrbesetzung wieder zu Gesicht bekommen. Andererseits dürfte sie noch mehr begeistern, dass Danger Danger ein tolles Album abliefern, das eine gute Mischung zwischen D2-typischen Stilelementen und neuen, nicht abgenutzt klingenden, Songs darstellt. Revolve heißt übersetzt drehen oder rotieren. Aus dieser Sicht eine sehr gelungene Namenwahl, denn das Album dürfte sicherlich bei alten Fans lange Zeit im Player rotieren. Andererseits werden auch neue Fans, die bisher von Danger Danger nichts gehört haben, mit dieser Scheibe glücklich werden. Dennoch sollte man wissen: Danger Danger sind eher was für den Fuß als fürs Herz. Desweitern steht revolve auch im übertragenden Sinne für sich erneuern und dieses darf man als Prämisse des Albums verstehen. Revolve zeigt eindrucksvoll, dass dieses Genre in keinster Weise angestaubt und altbacken ist, sondern, ganz im Gegenteil, eine Frische ausstrahlen kann, dass man so manchem Charttitel leicht das Fürchten lehren könnte. Ein wenig streifen D2 das harte 80er Korsett ab, aber sie verraten ihre Wurzeln nie. Fans von kompromisslosem AOR werden mit dem neuesten Werk der Jungs aus Queens einen großen Spaß haben. Das Feuer der Vorfreude auf die nächste Platte ist schon mal geschührt...
Killersongs #1: Danger Danger - I still think ybout you
Ich muss diesen Song immer und immer wieder hören. Eine Powerballade vom Danger Danger Album Screw It. Augen zu und genießen...
Samstag, 13. Februar 2010
Drüber gestolpert: Rock and Pop masters
Durch Zufall bin ich über ein Bandprojekt gestolpert, für das ich hier mla Werbung machen möchte.
YOU-Tube Channel von Rock and Pop Masters
http://www.rockandpopmasters.com/
Schaut euch einfach mal den Trailern an. *Live-DVD-haben-will*
YOU-Tube Channel von Rock and Pop Masters
http://www.rockandpopmasters.com/
Schaut euch einfach mal den Trailern an. *Live-DVD-haben-will*
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