Mark, bzw. seit 1993 Marcie Free, ist bei AOR-Fans spätestens durch das phänomenale 1987er Album Signal - Loud & Clear bekannt, gilt die Scheibe doch als Meilenstein des Adult Oriented Rock. Arms of a stranger, Does it feel like love, This love, this time, Go - allesamt Titel, die auch heute nichts an ihrer Faszination verloren haben. Aber Signal war nicht die erste Platte, auf der Marcie zu hören war.
Zwischen 1984 und 1986 war Free Fronstänger der Band King Kobra, die mit Ready to Strike und Thrill of a lifetime zwei geniale, aber doch sehr unterschiedliche Alben veröffentlichten. Während Ready to Strike viel mehr im Classic Rock verhaftet war, rümpften manche Fans bei Thrill of a lifetime die Nase, da der Mainstream Rock - Einschlag spürbar war. Geboten wurde lupenreiner AOR; Frees Vocals standen viel mehr als noch beim Vorgänger im Mittelpunkt, die harten Gitarren wurden in den Hintergrund verbannt. Mir persönlich gefällt daher Thrill of a lifetime mehr, wenn auch nicht alle Songs Granaten sind. Aber die guten Songs sind nicht nur gut, sie sind fantastisch - Second time around, Dream On, Feel the heat, Thrill of a lifetime, Only the strong will survive und Iron Eagle befinden sich stets fertig eingepackt für die buchstäbliche Reise auf die einsame Insel. Ohne diese Titel geht es nicht mehr.
Marcie wirkte nach Signal bei der Band Unruly Child mit, deren Debut 1992 erschien, um AOR-Fans ebenfalls wieder ein Freudenfest zu bescheren. Allein When love is gone und Who cries now sind unbeschreiblich und ebenfalls im oben angesprochenen Koffer verstaut. Zuletzt veröffentlichten Unruly Child in Originalbesetzung das Album Worlds Collide, auf dem Free nach langer Abwesenheit wieder zu hören war und das ebenfalls in jede Sammlung gehört.
Aber Marcie Free war nicht nur in Bands unterwegs - 1993 veröffentlichte das Ausnahmetalent Demos auf der Platte Long way from home, die glücklicherweise 1996 von dem italienischen Label Frontiers wieder veröffentlicht wurden. Die Scheibe ist meiner Ansicht nach ein Jahrhundertwerk - kein einziger Ausfall, tolle Produktion und Free trällert in Bestform.
1990 ist rückblickend ein dunkles Jahr für AOR-Fans, zumindest für jene, die damals nicht Smoke & Mirrors kaufen konnten. Free verkaufte die Scheibe damals in Eigenregie, warum auch immer. Heute ist sie nicht mehr zu bekommen, was angesichts des Materials eine Schande ist. Ich hoffe sehr, dass sich ein Label irgendwann an dieses Album erinnert und uns einen ReRelease beschert. Es wäre einfach zu schade, wenn dieses Album weiterhin sein Dasein in der Versenkung fristen würde. Mitsamt Long way from home ist Smoke & Mirrors meiner Ansicht nach Frees bestes Werk - Traumhafte Hymnen. Und genau aus diesem Grund habe ich mich bei Türchen Nr. 7 dazu entschieden, einen Titel dieses Juwels auszuwählen. In Anbetracht von Marcies bisher veröffentlichten Songs eine quasi nicht zu bewältigende Aufgabe. Sei es nun Best of the Best, Dying for your love, Future ain´t what it used to be (Fergie Frederiksen hat diesen Song auf Happiness is the road wiederveröffentlicht!), Wild wild days, Gonna love somebody - ich liebe jeden einzelnen Song. Die Qualität des Songwritings ist meiner Ansicht nach nicht zu toppen - jeder einzelne Titel ist ein Juwel.
Somit noch einmal der Aufruf an alle Labels dieser Welt - Bringt uns dieses Album zurück!
Doch nun wollen wir nicht noch weiter so viel Zeit verschwenden. Vorhang auf für eines der besten AOR-Alben der Welt, für eine Ausnahmestimme, die ihresgleichen sucht und für die kleine Hoffnung, dass noch Andere auf dieses kleine Juwel aufmerksam werden und wir irgendwann einen restaurierten ReRelease genießen dürfen.
Der ausgewählte Song ist also Programm: Marcie Frees Smoke & Mirrors ist für mich eines der besten Alben aller Zeiten - The Best of the Best eben...
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Dienstag, 6. Dezember 2011
Türchen Nr. 6 - Chris Ousey - The Reason Why
Chris Ousey ist allen Virginia Wolf, The Distance und Heartland Fans ein fester Begriff, hat er doch durch seine unverwechselbare Stimme seinen großen Beitrag an manchen unvergessenen Songs geleistet. Das Heartland-Debut zählt beispielsweise zu meinen absoluten Lieblingsalben.
Mit Rhyme and Reason steht nun seinen ersten Solo-Projekt vor der Tür. Die Vorfreude war bei mir grenzenlos. AOR-Bank Tommy Denander unterstützte hinsichtlich des Songwritings und Mike Slamer übernahm die Produktion. Die Kombination sollte daher zu einem unvergleichlichen Rockalbum führen.
Für mich ist das Album insgesamt leider eine kleine Enttäuschung. Ich hätte mehr auf eine Heartland-Terry Brock (Diamond Blue) - Mischung gehofft. Das Album ist mir ingsesamt zu hart ausgefallen bzw. die Refrains zünden stellenweise einfach nicht. Während es bei Steelhouse Lane und der Terry Brock Zusammenarbeit SLAMER stellenswiese grandiose hymnenartige Refrains zu genießen gibt, wird sich hier zu sehr auf Gitarrenarbeit konzentriert. Ich für meinen Teil empfinde Chris Ousey in der AOR-Ecke besser aufgehoben.
ABER: Es gibt sie, die Kracher, die den AOR-Fans doch wieder versöhnlich stimmen: A Chemical High (interessante Mischung und Top-Notch-Refrain), Give me Shelter (hart, aber nen Kracherrefrain - so soll es sein!), The Reason Why, On any other day, By any other name.
Insgesamt gefällt mir die Mischung jedoch nicht so gut. Zu oft werde ich herausgerissen. Der Stil trifft insgesamt nicht so meinen Nerv. Nichtsdestotrotz bietet die Scheibe genug Futter, die eine Anschaffung lohnenswert erscheinen lässt.
The Reason Why ist so einer - klassicher 80er AOR trifft 2011 - sehr gut gemacht.
Insgesamt war es um Türchen Nr. 6 ein knappes Rennen zwischen A chemical High. Letztlich ist The Reason Why im Gesamten runder und darf getrost im Adventskalender Platz nehmen.
Viel Vergnügen.
Mit Rhyme and Reason steht nun seinen ersten Solo-Projekt vor der Tür. Die Vorfreude war bei mir grenzenlos. AOR-Bank Tommy Denander unterstützte hinsichtlich des Songwritings und Mike Slamer übernahm die Produktion. Die Kombination sollte daher zu einem unvergleichlichen Rockalbum führen.
Für mich ist das Album insgesamt leider eine kleine Enttäuschung. Ich hätte mehr auf eine Heartland-Terry Brock (Diamond Blue) - Mischung gehofft. Das Album ist mir ingsesamt zu hart ausgefallen bzw. die Refrains zünden stellenweise einfach nicht. Während es bei Steelhouse Lane und der Terry Brock Zusammenarbeit SLAMER stellenswiese grandiose hymnenartige Refrains zu genießen gibt, wird sich hier zu sehr auf Gitarrenarbeit konzentriert. Ich für meinen Teil empfinde Chris Ousey in der AOR-Ecke besser aufgehoben.
ABER: Es gibt sie, die Kracher, die den AOR-Fans doch wieder versöhnlich stimmen: A Chemical High (interessante Mischung und Top-Notch-Refrain), Give me Shelter (hart, aber nen Kracherrefrain - so soll es sein!), The Reason Why, On any other day, By any other name.
Insgesamt gefällt mir die Mischung jedoch nicht so gut. Zu oft werde ich herausgerissen. Der Stil trifft insgesamt nicht so meinen Nerv. Nichtsdestotrotz bietet die Scheibe genug Futter, die eine Anschaffung lohnenswert erscheinen lässt.
The Reason Why ist so einer - klassicher 80er AOR trifft 2011 - sehr gut gemacht.
Insgesamt war es um Türchen Nr. 6 ein knappes Rennen zwischen A chemical High. Letztlich ist The Reason Why im Gesamten runder und darf getrost im Adventskalender Platz nehmen.
Viel Vergnügen.
Sonntag, 4. Dezember 2011
Türchen Nr. 5: Serpentine - Best Days of Our Lives
2010 servierten Serpentine mit ihrem Debut Touch of Heaven ein grandioses Album für MelodicRock- und AOR-Fans. Der mehrstufige und oft gedoppelte Gesang war dabei ein klares Markenzeichen und das Songwriting insgesamt allererster Güte. Die Erwartungen an ihr zweites Werk Living and Dying in High Definition waren auf meiner Seite gewaltig.
Dennoch betrübte mich schon wie bei H.e.a.t.s Zweitwerk die Tatsache, dass Serpentine in dieser Kombination nicht noch mal auftauchen werden. Tony Mills (Leadgesang) und Serpentine werden leider fortan getrennte Wege gehen. Auch wenn mit Matt Black tatsächlich ordentlicher Ersatz gefunden worden ist – Tony Mills ist sehr schwer zu ersetzen. Dafür ist seine Stimme einfach zu markant.
Nichtsdestotrotz sollte das die Freude an Living and Dying in High Definition erst einmal nicht schmälern. Denn tatsächlich sind die Titel wunderbar inszeniert und das Songwriting außergewöhnlich. Die Produktion hat MAGNUM-Fachmann Sheena Sear übernommen, so dass die Gitarrenriffs knackig scharf und die Drums wirbelnd wuchtig daherkommen. Besonders hat es mir wieder die Dopplung des Gesangs angetan – nach wie vor ein Markenzeichen von Serpentine.
Auch hier ist die Songauswahl für den Adventskalender besonders schwierig. Zur Auswahl steht letztlich die gesamte Platte, denn Dreamer, Philadelphia, Love is blue, Where do weg go from here?, Best days of our lives, Cry etc. sind allesamt Kracher. Das Zuhören wird dabei zu keiner Sekunde langweilig. Die Abfolge der Songs ist gut gewählt und die Titel vielschichtig geschrieben und produziert.
Insgesamt ist für mich Living and Dying in High Defintion ein Anwärter auf das beste Album 2011. Ich finde den Stil fantastisch. Der 80er AOR wird an vielen Stellen zitiert ohne eine individuelle Duftmarke zu vernachlässigen.
Nach langem Hin und Her habe ich dann in Türchen Nr. 5 den Song „Best Days of Our Lives“ gesteckt. Natürlich kann ich jede Diskussion verstehen, denn auch Cry und Philadeplhia hätten hier locker hineingehört. Aber es darf eben nur ein Song sein.
Als ich nun „Best Days of Our Lives“ zum ersten Mal hörte, trieb es mir zwei Mal die Tränen in die Augen. Zum ersten Mal bei Minute 1:36, weil ich dieses herrlich altmodische Element grandios finde und zum zweiten Mal bei 3:30. So musste ich auch direkt nach dem ersten Durchhören den Titel erneut anspielen…und wieder…und wieder. Zeit zum Trocknen der Tränen blieb daher nicht. Insgesamt macht der Song also vieles richtig und daher ist er – völlig zurecht - in Türchen Nr. 5 versteckt.
Machen wir es daher kurz: Musik ab und viel Vergnügen. Und wer das Album noch nicht besitzt: Legt es euch unter den Baum. Es lohnt sich wirklich!
Dennoch betrübte mich schon wie bei H.e.a.t.s Zweitwerk die Tatsache, dass Serpentine in dieser Kombination nicht noch mal auftauchen werden. Tony Mills (Leadgesang) und Serpentine werden leider fortan getrennte Wege gehen. Auch wenn mit Matt Black tatsächlich ordentlicher Ersatz gefunden worden ist – Tony Mills ist sehr schwer zu ersetzen. Dafür ist seine Stimme einfach zu markant.
Nichtsdestotrotz sollte das die Freude an Living and Dying in High Definition erst einmal nicht schmälern. Denn tatsächlich sind die Titel wunderbar inszeniert und das Songwriting außergewöhnlich. Die Produktion hat MAGNUM-Fachmann Sheena Sear übernommen, so dass die Gitarrenriffs knackig scharf und die Drums wirbelnd wuchtig daherkommen. Besonders hat es mir wieder die Dopplung des Gesangs angetan – nach wie vor ein Markenzeichen von Serpentine.
Auch hier ist die Songauswahl für den Adventskalender besonders schwierig. Zur Auswahl steht letztlich die gesamte Platte, denn Dreamer, Philadelphia, Love is blue, Where do weg go from here?, Best days of our lives, Cry etc. sind allesamt Kracher. Das Zuhören wird dabei zu keiner Sekunde langweilig. Die Abfolge der Songs ist gut gewählt und die Titel vielschichtig geschrieben und produziert.
Insgesamt ist für mich Living and Dying in High Defintion ein Anwärter auf das beste Album 2011. Ich finde den Stil fantastisch. Der 80er AOR wird an vielen Stellen zitiert ohne eine individuelle Duftmarke zu vernachlässigen.
Nach langem Hin und Her habe ich dann in Türchen Nr. 5 den Song „Best Days of Our Lives“ gesteckt. Natürlich kann ich jede Diskussion verstehen, denn auch Cry und Philadeplhia hätten hier locker hineingehört. Aber es darf eben nur ein Song sein.
Als ich nun „Best Days of Our Lives“ zum ersten Mal hörte, trieb es mir zwei Mal die Tränen in die Augen. Zum ersten Mal bei Minute 1:36, weil ich dieses herrlich altmodische Element grandios finde und zum zweiten Mal bei 3:30. So musste ich auch direkt nach dem ersten Durchhören den Titel erneut anspielen…und wieder…und wieder. Zeit zum Trocknen der Tränen blieb daher nicht. Insgesamt macht der Song also vieles richtig und daher ist er – völlig zurecht - in Türchen Nr. 5 versteckt.
Machen wir es daher kurz: Musik ab und viel Vergnügen. Und wer das Album noch nicht besitzt: Legt es euch unter den Baum. Es lohnt sich wirklich!
Türchen Nr. 4: King Of Hearts - Hold on to love
Das Label Avenue of Allies ist immer wieder für eine Überraschung gut. Zuletzt beglückte es AOR-Fans mit dem ReRelease von dem King of hearts-Debut aus dem Jahre 1989. Dieses gleichnamige Album mit einigen Bonustracks garniert hat mir wunderbare verträumte Stunden beschert. Das Songwriting auf diesem Silberling ist einfach ein Traum. Sei es nun Working Man, In so many words, Don´t call my name, Remember when, Hold on to love oder das fantastische King of hearts – allesamt granatenstarke Songs. Das Album ist dabei weniger für die Leute, die mit blonder Rockmähne und in knallbunten Hosen mit umgeschnallter Luftgitarre wild wirbelnd die Tanzfläche stürmen wollen, sondern für jene, die Musik gerne bewusst hören – sei es nun zum Entspannen, zum Mitsingen oder zum Tagträumen. Tommy Funderburk, Kelly Keagy, George Hawkins Jr. und Bruce Gaitsch haben hier ein Wunderwerk abgeliefert und die Neuauflage von Avenue of Allies glänzt durch eine tolle Abmischung und eine wundervolle Songabfolge.
Das Album hört man in einem Rutsch durch und man ist zunehmend vom Material begeistert. Tolle Refrains, tolle Strophen und ein schlichtweg grandioses Hörvergnügen bekommt man hier serviert. Und daher ist auch die Auswahl des Songs extrem schwierig.
Türchen Nr. 4 ist nach langem Überlegen der Song Hold on to love – einfach eine extrem charmante und schmalzfreie Nummer.
Apropos: Andere Künstler sollten sich das Album mal genau anhören, denn hier lernen sie noch, wie man kitschfreie Balladen schreibt und interpretiert.
Für mich ist King of hearts – 1989 eine echte Überraschung und ein klarer Pflichtkauf für AOR-Fans.
Samstag, 3. Dezember 2011
Türchen Nr. 3: Sunstorm - The spirit inside
Manchen Frontiers-Alben könnte man einen sogenannten Projektcharakter vorwerfen. Manches wirkt zusammengewürfelt, so dass die Individualität der involvierten Künstler auf der Strecke bleibt.
Folgt man den Einschätzung von Reviews und Fan-Rezensionen, dann gilt das für die beiden SUNSTORM-Alben wohl weniger. Das Debut aus dem Jahre 2006 wurde sehr gefeiert und die Beteiligung der Künstler (Joe Lynn Tyler, Jim Peterik, Dennis Ward etc.) las sich beachtlich. Ich persönlich empfand das Erstlingswerk als zwar durchaus empfehlenswert, da manche Nummern wirklich sehr gelungen waren (Strenght over time!!!). Allerdings waren ebenso auch Songs enthalten , die aufgrund eines recht simplen Refrains (This is my heart - so starke Strophen, der Prechorus ein Gedicht und dann...) mich dann doch enttäuschten.
Das Nachfolgeralbum House of dreams von 2009 hat meines Erachtens wiederum mit dem oben angesprochenen Projektcharakter zu kämpfen. Die Platte beginnt mit Divided, Don´t give up, The spirit inside und I found love unglaublich stark. Danach allerdings schwankt das Niveau stark und wirkt für mich einfach nicht homogen (Geht es kitschiger als bei Say you will?).
Und so bleibt Sammlern meines Erachtens nichts weiter übrig, als sich beide Album zu kaufen (weil die Songs stellenweise wirklich top sind) und sich ein Best-Of aus Sunstorm zusammenzustellen. Denn das Substrat aus beiden Alben stellt ein tolles Material dar.
Und so soll nach all der Kritik jetzt auch wirklich nochmal erwähnt werden, dass einige Nummern auf Sunstorm und House of dreams wirklich grandios sind. Den Beweis tritt "The spirit inside" an, der für mich auch nach zwei Jahren nach wie vor grandios anzuhören ist. Der Song stellt das gesamte Material der Platten in den Schatten. Und allein das Ende könnte ich immer und immer wieder hören - Gänsehaut pur.
Viel Spaß.
Trotz aller Kritik ein großer Dank in Richtung Frontiers. Ohne dieses Label ständ es um den MelodicRock wohl wesentlich schlechter.
Folgt man den Einschätzung von Reviews und Fan-Rezensionen, dann gilt das für die beiden SUNSTORM-Alben wohl weniger. Das Debut aus dem Jahre 2006 wurde sehr gefeiert und die Beteiligung der Künstler (Joe Lynn Tyler, Jim Peterik, Dennis Ward etc.) las sich beachtlich. Ich persönlich empfand das Erstlingswerk als zwar durchaus empfehlenswert, da manche Nummern wirklich sehr gelungen waren (Strenght over time!!!). Allerdings waren ebenso auch Songs enthalten , die aufgrund eines recht simplen Refrains (This is my heart - so starke Strophen, der Prechorus ein Gedicht und dann...) mich dann doch enttäuschten.
Das Nachfolgeralbum House of dreams von 2009 hat meines Erachtens wiederum mit dem oben angesprochenen Projektcharakter zu kämpfen. Die Platte beginnt mit Divided, Don´t give up, The spirit inside und I found love unglaublich stark. Danach allerdings schwankt das Niveau stark und wirkt für mich einfach nicht homogen (Geht es kitschiger als bei Say you will?).
Und so bleibt Sammlern meines Erachtens nichts weiter übrig, als sich beide Album zu kaufen (weil die Songs stellenweise wirklich top sind) und sich ein Best-Of aus Sunstorm zusammenzustellen. Denn das Substrat aus beiden Alben stellt ein tolles Material dar.
Und so soll nach all der Kritik jetzt auch wirklich nochmal erwähnt werden, dass einige Nummern auf Sunstorm und House of dreams wirklich grandios sind. Den Beweis tritt "The spirit inside" an, der für mich auch nach zwei Jahren nach wie vor grandios anzuhören ist. Der Song stellt das gesamte Material der Platten in den Schatten. Und allein das Ende könnte ich immer und immer wieder hören - Gänsehaut pur.
Viel Spaß.
Trotz aller Kritik ein großer Dank in Richtung Frontiers. Ohne dieses Label ständ es um den MelodicRock wohl wesentlich schlechter.
Freitag, 2. Dezember 2011
Türchen Nr. 2: Night Ranger - Time of our lives
Zugegeben: Ein großer Night Ranger Fan bin ich nicht. Das ändert jedoch nichts daran, dass die US-Combo seit 30 Jahren Fans immer wieder mit gelungenem MelodicRock-Material versorgt.
Ihre aktuelle Platte Somewhere in California bekam von MR.com sogar satte 100%, womit sich Jack Blades, Joel Hoekstra, Kelly Keagy, Brad Gills und Eric Levy mit einem wahren Paukenschlag 2011 zurückmeldeten, was sich auch in Fan-Rezensionen niederschlägt.
Für mich enthält die Scheibe tatsächlich einige starke Nummern, wie No Time to Lose und Bye Bye Baby (Tonight). Der eigentliche Kracher ist jedoch die von Kelly Keagy dargebotene Ballade Time of our lives.
Einige Rockfans stönen ja gerne mal, dass man Balladen (im AOR-Sektor ganz Besonders) leider ertragen müsse. Night Ranger zeigen mit Time of our lives, dass diese melancholischen Seelenstreichler durchaus ein emotionales Feuerwerk bedeuten können.
Für mich ist diese Nummer ganz großes Kino und allein Grund genug für Rockfans, sich Somewhere in California noch zuzulegen.
Ein kleines Lob noch an dieser Stelle an Mr.Bertie63, der ein wunderbares Video zu dem Song hochgeladen hat.
Und nun zurücklehnen und genießen...
Ihre aktuelle Platte Somewhere in California bekam von MR.com sogar satte 100%, womit sich Jack Blades, Joel Hoekstra, Kelly Keagy, Brad Gills und Eric Levy mit einem wahren Paukenschlag 2011 zurückmeldeten, was sich auch in Fan-Rezensionen niederschlägt.
Für mich enthält die Scheibe tatsächlich einige starke Nummern, wie No Time to Lose und Bye Bye Baby (Tonight). Der eigentliche Kracher ist jedoch die von Kelly Keagy dargebotene Ballade Time of our lives.
Einige Rockfans stönen ja gerne mal, dass man Balladen (im AOR-Sektor ganz Besonders) leider ertragen müsse. Night Ranger zeigen mit Time of our lives, dass diese melancholischen Seelenstreichler durchaus ein emotionales Feuerwerk bedeuten können.
Für mich ist diese Nummer ganz großes Kino und allein Grund genug für Rockfans, sich Somewhere in California noch zuzulegen.
Ein kleines Lob noch an dieser Stelle an Mr.Bertie63, der ein wunderbares Video zu dem Song hochgeladen hat.
Und nun zurücklehnen und genießen...
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Türchen Nr. 1: Taxxi - I want you back
Als es auf MR.com die ersten Samples zu dem Album von Taxxi zu hören gab, dachte ich zuerst: Das klingt nach einer Scheibe von Mark Free.
Und tatsächlich: Leadsänger David Cumming ähnelt dem Ausnahmesänger doch sehr. Das Album Traxx stellt das fünfte Album der britischen Rockformation dar und das darauf enthaltende Material stammt in Wirklichkeit aus dem Jahre 1987/1888. Das Label MelodicRockRecords hat das Material aus der Versenkung gehoben und serviert dem geneigten AOR-Hörer erst jetzt diese tolle Scheibe mit wuchtiger Abmischung. Allein die ersten vier Tracks sind schon Kaufgrund genug, denn die gebotene Qualität ist allererster Güte.
Und doch darf es nur ein Song der Scheibe sein, der es in den Adventskalender schaffen soll: I want you back. David Cumming und Jeffrey Nead haben damit einen Song für die Ewigkeit geschrieben. Tolle Strophen und der Refrain mitsamt Neads wuchtigen Drums sind ein Hörfest für alle MR-Fans.
Also - Türchen auf und genießen...
Und tatsächlich: Leadsänger David Cumming ähnelt dem Ausnahmesänger doch sehr. Das Album Traxx stellt das fünfte Album der britischen Rockformation dar und das darauf enthaltende Material stammt in Wirklichkeit aus dem Jahre 1987/1888. Das Label MelodicRockRecords hat das Material aus der Versenkung gehoben und serviert dem geneigten AOR-Hörer erst jetzt diese tolle Scheibe mit wuchtiger Abmischung. Allein die ersten vier Tracks sind schon Kaufgrund genug, denn die gebotene Qualität ist allererster Güte.
Und doch darf es nur ein Song der Scheibe sein, der es in den Adventskalender schaffen soll: I want you back. David Cumming und Jeffrey Nead haben damit einen Song für die Ewigkeit geschrieben. Tolle Strophen und der Refrain mitsamt Neads wuchtigen Drums sind ein Hörfest für alle MR-Fans.
Also - Türchen auf und genießen...
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